Deprecated: Function session_register() is deprecated in /usr/www/users/waldvf/w4a/include/start.php4 on line 6

Deprecated: Function session_register() is deprecated in /usr/www/users/waldvf/w4a/include/start.php4 on line 7

Deprecated: Function session_register() is deprecated in /usr/www/users/waldvf/w4a/include/start.php4 on line 8

Deprecated: Function session_register() is deprecated in /usr/www/users/waldvf/w4a/include/start.php4 on line 9

Deprecated: Function session_register() is deprecated in /usr/www/users/waldvf/w4a/include/start.php4 on line 10

Deprecated: Function session_register() is deprecated in /usr/www/users/waldvf/w4a/include/start.php4 on line 11
Waldviertler-Express - Gemeinde Groß Siegharts
 



Werbung
 

 
Groß Siegharts
Geschichte | Kunst & Kultur

Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Fr. Andrea Wendl
 
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Waidhofen an der Thaya (WT)
Fläche: 44.27 km²
Seehöhe: 534 m.ü.A.
Einwohner: 3089 (Volkszählung 2001)
Gemeindekennzahl: 32207
Verwaltung: 3812 Groß-Siegharts
Schlossplatz 1
Telefon: +43 (0)2847 2371
WWW: http://www.siegharts.at
E-Mail: stadtgemeinde@gde.siegharts.at
Fotogalerie:
Anfahrtsplan:

Geschichte
Nach Oben
Geschichte
Gross Siegharts war bis in die Mitte des 20.Jahrhunderts ein bedeutender Standort im Textilindustriegebiet des nordwestlichen Waldviertels. Dieser Umstand brachte der Region eine relative Wohlhabenheit, dies dokumentieren heute noch zahlreiche Industriebauten. Die Jahre des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg brachten einen neuen Boom im Textilbereich. Die Errichtung einer Textilfachschule am Standort Gross Siegharts ab dem Jahre 1952 war ein deutliches Zeichen für die überragende Bedeutung der Textilindustrie. Die Zahl der Arbeitsplätze allein in dieser Branche belief sich auf über 2000, noch Anfang der Neunzigerjahre auf etwa 500. Gerade diese industrielle Monostruktur wirkte sich in den Jahren ab 1973 (Energie- und Dollarkrise) stark nachteilig aus, vor allem wegen des steigenden Kostendruckes und der damit verbundenen Auslagerung in Billiglohnländer. Endpunkt des Niederganges der Textilproduktion war die Öffnung der Grenzen zu den östlichen Nachbarstaaten (Fall des „Eisernen Vorhanges“) im November 1989. In rascher Folge übersiedelten die einschlägigen Unternehmen in das benachbarte Tschechien (damals: Tschechoslowakei), um die exorbitant niedrigen Lohnkosten zu nutzen. Zurück blieben eine hohe Zahl an arbeitslosen Menschen und langsam verfallende Industrieruinen. Die damals – und auch heute noch – bestehenden Standortnachteile (zB schlechte Verkehrsinfrastruktur) sowie die Abwanderung der Bevölkerung führten zu einer nachhaltigen Strukturschwäche nicht nur in der Region um Gross Siegharts, sondern im gesamten oberen Waldviertel. Trotz dieser massiven Rückschläge haben Stadt und Bevölkerung nicht resigniert. Mit viel Engagement wird versucht, den Standort als Einkaufs- und Gewerbezentrum der Region abzusichern und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Vor allem die Bereiche Telekommunikation und Tourismus (speziell Familienurlaube und Schulsportwochen) werden forciert. Erste Anfangserfolge bestätigen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges. Die Fa. Test-Fuchs als größter Betrieb (200 Mitarbeiter) der Region liefert ihre Produkte – Prüfgeräte für die Luftfahrt- und Weltraumindustrie – in die ganze Welt.

Kunst & Kultur
Nach Oben
Lebendes Textilmuseum
Der Fabrikstrakt der ehemalige Bandweberei wurde zum Museum umfunktioniert und zeigt heute eine 1000 Objkete umfassende Sammlung. Umfassender Einblick in die Geschichte der Region und die Herstellung verschiedener Bänder. Geschichte der regionalen Textilfabrikation im sogenannten "Bandlkramerlandl" vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart; Alltagsleben und Fabriksarbeit; Rekonstruktion einer Kesselanlage und eines Groß-Sieghartser Weberhauses um 1720. 100 Jahre alte Maschinen werden in Betrieb gezeigt.

Eintritt:

Erwachsene € 3,00, Schüler u. Jugendliche € 2,00, Pensionisten mit Ausweis € 2,40
Gruppen ab 10 Personen 20 % Ermäßigung, das sind für Erwachsene € 2,40, für Schüler und Jugendliche € 1,60.