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Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Hr. Norbert Offenberger
 
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Horn (HO)
Fläche: 29.37 km²
Seehöhe: 525 m.ü.A.
Einwohner: 798 (Volkszählung 2001)
Gemeindekennzahl: 31111
Verwaltung: 3763 Japons
Japons 64
Telefon: +43 (0)2914 6202
WWW: http://www.japons.at
E-Mail: gemeinde@japons.at
Fotogalerie:
Anfahrtsplan:

Geografie
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Wo befindet sich Japons ?
Japons, 29,38 km2, 798 Einwohner, 532 m Seehöhe
Im Waldviertel (Region "Waldvierteler Wohlviertel"), nördlich von Horn, eingebettet zwischen Thaya und Thumeritzbach am Rande des ausgedehnten Saaßwaldes liegt die Marktgemeinde Japons mit ihren 8 Kat. Gemeinden. Weithin sichtbar dominiert die Pfarrkirche zum „Hl. Laurentius“ als Wahrzeichen des Hauptortes Japons.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele:
Pfarrkirche (barocke Einrichtung), Floriani-bründel im Saaßwald, Haidlmühle, Ruine Kollmitz, Kalkofen in Unterthumeritz, gut ausgebaute Wander- und Radwege, Bade- und Fischereimöglichkeit, Freizeitzentrum mit Sport- und Tennisplatz, Mehrzwecksaal, Gemeindegasthaus („Gerhard`s Wiazhaus, ganztägig warme Küche), Stift Geras, Hist. Stadt Drosendorf,
„Waldviertler Wohlfühlnaturlandschaft“.

Ländliche Idylle –
Liebenswerte Menschen und Landschaft
zum Wohlfühlen, ruhige Privatquartiere

Information: Gemeindeamt Japons,
Tel. (Fax) 02914/6202(-4),
http://www.japons.at /
e-mail: gemeinde@japons.at


Geschichte
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Geschichte von Japons
Ortschronik Japons

Etymologisch bedeutet Japons "beobachten", "betrachten", "horchen", Kießling leitet Japons von Kyriapons ab. Er erklärt das Grundwort Panz, Ponz als Lehen und somit Japons als Kirchenlehen. Eine andere Ableitung nimmt eine possessivische, patronymische Bildung von einem Personennamen an.

Im Gebiet der heutigen Großgemeinde Japons gibt es zahlreiche Funde aus den Paläolithikum. Es handelt sich um ein paar Stücke von zerschlagenen Jaspopale und ein Abschlag aus achatartigen Silex. Diese Streufunde gehören einer vorgeschichtlichen Ansiedlung an, die sich wohl auf der hiezu erscheinenden Anhöhe, Kirchberg, befand. (Funde um 1900).

Der Eiszeitmensch hatte auch einen Lagerplatz im Plateaulehm von Wenjapons. Othmar Skala schreibt darüber: "Eine Horde von Menschen der Cro-Magnon-Rasse ist dem Thumeritzbach entlang in die Gegend von Japons gekommen.

Um das Jahr 1000 machten bayerische, fränkische und slawische Besiedler die Gegend urbar. Ortsnamen wie Zettenreith, Sabatenreith, Kl.Ulrichschlag weisen darauf hin.

Der Pfarrort Japons hat wahrscheinlich schon vor dem Jahre 1155 bestanden. Das erste Mal wird um diese Zeit die Pfarre Japons bei der Gründung des Prämonstratenser-Chorherrenstiftes Geras durch Graf Ulrich II von Pernegg genannt. Bei dieser Gelegenheit wird die Pfarre Japons dem Stift Geras geschenkt. Unter Abt Mandevin wird sie mit allen Rechten und Besitzungen dem Stift kanonisch einverleibt. Herzog Friedrich II von Babenberg führt in seinem Schirmbrief vom 13.Juli 1240 auch die Kirche in Japons an, wozu die Kapelle St.Ägyd in Lodwigs (Ludweis) mit einem Bauerngut und ein Teil von Trabenreith gehörte.

Die Familie der Grafen von Pernegg übte demnach vorher das Pastronat über die Kirche in Japons aus und besaß auch den dritten Teil aller Zehente als ihr vom Bistum Passau verliehenes Lehen. Nach dem Aussterben der Familie von Pernegg wurde 1220 der Zehent für "verfallen" erklärt.

In den Herzogenburger Zehentverlaßbüchern vom Jahre 1299 wird zur "Officina Salapulka" auch Japons genannt.

Unter dem Geraser Abt Paul III. Gratschmayr(1746 - 1780) hatte das Stift Geras 18 bestiftete Häuser in Japons mit gleichmäßiger Dorfherrlichkeit.

Die Anzahl der Untertanen betrug in

Unterthumeritz 9
Oberthumeritz 19
Goslarn 13
Zettenreith 15
Ulrichschlag 2
Sabatenreith 1

1858 wurde Hausbesitzer Trögl der erste Bürgermeister von Japons.

1866 gründet Josef Koch den Losverein, der 1878 in den Spar- und Vorschußverein umgewandelt wurde.

1866 die Preußen besetzen Japons.

1868 Japons wird zum Markt erhoben.

1869 erhält Japons ein eigenes Postamt.

1924 der elektrische Strom wird in Japons eingeleitet.

1928 Japons bekommt eine Postautobusstation.

1928 Errichtung einer Filiale der Sparkasse Großsiegharts in Japons.

1938 Der Spar- und Vorschußverein wurde aufgelöst, Einrichtung der Raiffeisenkassa Japons.

1938 Anschluß Österreich an Deutschland.

1945 Erste russische Truppen treffen in Japons ein.

1968 Zusammenlegung der einzelnen Gemeinden zur Großgemeinde Japons. Mit der Errichtung der Großgemeinde Japons kamen große Aufgaben auf die Gemeindeverwaltung zu.

Politik
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Bürgermeister / Gemeinderat
Bürgermeister Karl Braunsteiner

(Bürgermeister und Ortsvorsteher, ÖVP)


Vizebürgermeister Norbert Offenberger (Amtsleiter, Vzbgm., ÖVP)


Gemeinderatsmitglieder

Franz Androsch (Gemeinderat und Ortsvorsteher, ÖVP)
Adolf Bock (Gemeinderat und Ortsvorsteher, ÖVP)
Erich Bock (Gemeinderat, ÖVP)
Erich Engelbrecht (Gemeinderat u. Obm.Prüfungsausschuss, ÖVP)
Alois Fiedler (Gemeinderat, ÖVP)
Erich Gutmann (Gf. Gemeinderat und Ortsvorsteher, ÖVP)
Gerhard Haidl (Gemeinderat, ÖVP)
Josef Labner (Gf. Gemeinderat und Ortsvorsteher, ÖVP)
Robert Ploil (Gemeinderat und Ortsvorsteher, ÖVP)
Dr. Johann Steininger (Gf. Gemeinderat, ÖVP)
Waltraud Witzmann (Gemeinderat und Ortsvorsteherin, ÖVP)
Manfred Zotter (Umwelt-Gemeinderat, ÖVP)
Walter Zotter (Gf. Gemeinderat und Ortsvorsteher, ÖVP)



Sehenswürdigkeiten
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Pfarrkirche zum Hl. Laurentius
Pfarrkirche Japons mit neuer Kirchenorgel

Seit 1148 besteht bereits die Pfarre Japons.
Besuchen Sie unsere Pfarrkirche zum Hl. Laurentius aus der 1. Hälfte des 17 Jhdt. mit vielbeachteter barocker Einrichtung und Fresken von Lukas Kracker, einem Schüler von Paul Troger. Übrigens die einzigen in Österreich.
Das Ölgemälde des Kirchenpatrons aus dem Jahre 1859 ziert den Hauptaltar.
Die sich in die Ausstattung der Kirche harmo-nische einfügende neue Orgel wurde 1998 geweiht. Im Sommer und in der Adventzeit finden
Orgelkonzerte statt.





















Sehenswürdigkeiten - Freizeit
Der ausgedehnte „Saaßwald“ und die vielen gut ausgebauten Wege garantieren dem Fuß- und Radwanderer Erholung für Körper und Seele.

Besuchen Sie unseren neuen Themenweg "Bioenergiedorf Japons", auf dem Sie bei den 8 Stationen Ihr Wissen über Bioenergie erweitern und gleichzeitig die Naturschönheiten rund um Japons genießen können!

Im Saaßwald kann man auch beim „Florianibründl“ - einer 1808 von einem Förster Rondonelli erbauter Kapelle mit Quelle - Rast machen (jährliche Wallfahrt am Sonntag um den 4. Mai - Hl. Florian).

Freizeit: Entlang des Thumeritzbaches bietet sich dem Gast eine in der ökologischen Form noch erhaltene Naturlandschaft, die auch gerne für Zeltlager von Jugendlichen angenommen wird.

Einen Besuch wert ist auch die „Haidlmühle“ an der Thaya mit Bade- und Fischereimöglichkeit.

Sport: Für die Sportbegeisterten steht ein Sport- und Tennisplatz zur Verfügung. Ebenso besteht die Möglichkeit zur Sportausübung im neuen Turn- und Mehrzwecksaal, dem auch Räume für Jugendlager angeschlossen sind.



Historischer Kalkofen in Unterthumeritz


Die Thumeritzer Kalköfen

Das Gewerbe des Kalkbrenners hat in Thumeritz eine große Tradition. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts dürften an die 50 bäuerliche und herrschaftliche Kalköfen im Waldviertel in Betrieb gestanden haben. 7 davon in Thumeritz - das allein zeigt schon die besondere Stellung des Ortes. Die früheste Nennung eines Kalkofens der Herrschaft Drosendorf, der in der "Thumeritzer Saaß" gestanden hat, datiert aus dem Jahre 1839/40. In Adreßbüchern von 1903 - 1906 werden 5 Kalkbrenner genannt: Franz Fiedler, Franz Müllner, Josef Silberbauer, Franz Reinagl und Karl Grell (kauften den Ofen von Lambert Brandtner). Diese brannten zum Teil bis zum 1. Weltkrieg, Karl Grell bis 1935. Frau Maria Sigmund brannte auf diesem Ofen 1946 noch eine Saison. Die Öfen von Josef Pfeiler und Karl Allinger (später Karl Grell) waren bereits vor 1904 außer Betrieb. Die Öfen, es waren sogenannte Feldöfen, standen bis auf den von Allinger, südlich des Ortes in der "Wiener Leiten", nahe der Straße nach Sieghartsreith.

Thumeritzer Kalkofen, Foto H.Fiedler 1998

Für einen Brandvorgang benötigte man ca. 9m³ Holz, 3m³ Steine, die Temperatur im Ofeninneren betrug etwa 2000°C, Brenndauer um die 36 Stunden, Ausbeute ca. 3000kg Kalk.

Die Söhne von Franz Reinagl, Alois, Anton und Franz, erbauten im Jahre 1904 den großen Schachtofen. Dieser gehörte damals zu den größten Öfen dieses Typs in Mitteleuropa. Als Franz Reinagl jun. im Jahre 1914 beim Kalkausführen tödlich verunglückte, wurde der Ofen an Karl de Riz verkauft. Im Jahre 1926 vom Grafen Ernst Hoyos-Sprintzenstein erworben erworben und von Kohle- auf Holzfeuerung umgerüstet.

Die Steine wurden von der Bruchstelle mittels eiserner Loren zum Ofen geführt und über eine Brücke in die Einfüllöffnung gekippt. Seitlich waren drei Brennkammern angebracht, unten befand sich die Ablaßvorrichtung für den gebrannten Kalk. Im Jahre 1935 wurde das letzte Male gebrannt. Der Thumeritzer Brandkalk war ein hochwertiges Produkt und war weit über den lokalen Bereich hinaus bekannt. Geliefert wurde bis Raabs und Großsiegharts, ins Weinviertel, ja sogar bis Tulln. Die letzte und sehr bekannte Händlerin war Maria Sigmund, sie war bis 1965 aktiv.

Von den 6 Feldöfen sind noch vom "Müller-Ofen" und vom "Reinagl-Ofen" (heute im Besitz der Familie Alois Harasleben) relativ gut erhaltene Reste zu sehen. Vom großen Schachtofen ist der Ofenstock erhalten, die um den Ofen herum gebaute Holzbaracke wurde in den Kriegsjahren abgerissen. Dieser Ofenstock ist der einzige noch verbliebene dieser Bauart in Österreich.



Themenweg
Themenweg Bioenergiedorf Japons
Feuer Wasser Erde Luft

Stationen: Lebensenergie ( Gasthaus) – Energiespielplatzl – Solarplatzl – Biogasanlage – Windenergie - Holzplatzl mit Rätsel zu Baumarten - Zusatztafel vor der Strasse beachten - Marterl – Grillplatzl mit Unterstand - Plätscherplatzl Wasserkraft
Bei den Stationen sind die verschiedenen Energieformen auf großen Tafeln gut beschrieben und daher ohne Führung gut verständlich.
Länge des Weges : reine Gehzeit ca. 1 Stunde - Kein Eintritt !!

Info: Gemeindeamt Japons Tel. 02914/6202 oder Anita Steininger, Tel. 02914/6455


Biogasanlage
Japons setzt auf Bio-Energie !
Landwirte aus dem Gemeinde und Umgebung haben 2005 eine Bio-Gasanlage in Japons errichtet. Damit soll in erster Linie Strom erzeugt werden, der in das Netz der EVN eingespeist wird.
Das Nebenprodukt Wärme, welche der Gasmotor erzeugt, wird als Fernwärme in Japons an 40 Haushalte geliefert.
Mit dem Schmutzwasserkanal wurde auch das Fernwärmenetz verlegt, und Mitte Sept. 2005 konnte bereits Fernwärme bezogen werden.
Als Betreiber der Anlage tritt der Verein "Bio-Energie aus Japons" auf, den der Obmann Erich Engelbrecht leitet.
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Ein ehrgeiziges Projekt, das sowohl den Bauern, aber auch den privaten Haushalten in Japons nützt !

Sie können die Anlage nach vorheriger Terminabsprache mit dem Obmann gerne besichtigen. Tel. 0664/4530183



Windpark Japons
Ein weiteres nennenswertes Projekt wurde mit Jahresende 2005 in Betrieb genommen, nämlich der Windpark Japons.
Weithin sichtbar sind die aufgestellten
Windkraftanlagen des Windparks Japons.

Der Windpark umfasst 8 Windkraftanlagen WKA 6 werden in den Kat. Gemeinden Sabatenreith und Wenjapons errichtet, und 2 in der Kat. Gemeinde Kleinulrich-
schlag.der MGemeinde Irnfritz-Messern.
7 WKA betreibt die EVN-naturkraft und 1 WKA ge- hört einer privaten Betreiberfirma.
„1 Windrad“ hat eine Kapazität von 2000
KWh, und kann daher 4 mal soviel Strom
erzeugen wie unsere Biogasanlage, und dieser Windpark könnte daher bei voller Auslastung den ganzen Bezirk Horn mit Strom versorgen.

Ein gigantisches technisches Bauwerk,
das die natürliche Kraft des Windes in
Strom umsetzt, keine Schadstoffe ausstößt und damit als sehr umweltfreundlich zu werten ist, und noch dazu auch finanziell für unsere Gemeinde etwas bringt !

Sport & Freizeit
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Veranstaltungskalender

Religion
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Pfarrkirche Japons
Zur Pfarre Japons gehören die acht Orte der Marktgemeinde zuzüglich der Ort Kl.Ulrichschlag.

Pfarrer von Japons: Geistl. Rat Mag. Johannes Mikes, OPraem. Tel.02986/6300

Die Pfarre gehört zum Dekanat Geras.

Den Ort überragend liegt die Pfarrkirche auf 532m Höhe inmitten eines Friedhofes. Um 1100 bestand hier eine Filiale und 1155 wurde eine Kirche zu Japons dem Stift Geras bei seiner Gründung übergeben, die ursprünglich zur Pfarre Pernegg gehörte. Seitdem ist Japons als Pfarre anzusehen. Im dreißigjährigen Krieg wurde sie 1620 zerstört. 1628 begann der Wiederaufbau. Die Sakristei stammt aus dieser Zeit. Vom gotischen Vorgängerbau sind nur mehr Teile der Chorpartie - zwei zweigeschossige Strebepfeiler mit Pultdächern - einer davon im Turmgeschoß erhalten.

Die Pfarrkirche, das „Wahrzeichen“ von Japons auf dem „Kirchenberg“ stammt aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts und hat eine vielbeachtete barocke Einrichtung. Ebenso besitzt sie Fresken des Paul Troger - Schülers Lukas Kracker; übrigens die einzigen in Österreich, denn der Wirkungskreis des Malers war vorwiegend im heutigen Tschechien.

Der Rest ist ein schlichter Bau aus dem 3.Viertel des 18. Jahrhunderts. Ein nördlicher Kapellenanbau erfolgte 1879.

Die folgende Beschreibung der Kirche entnehme ich dem Buch "Kirchliche Kunst in Niederösterreich":

"Gediegen in spätbarocker Manier gestaltete Fassadengliederung, am Turm wie üblich merklich reicher (Rieselputz, Quaderketten, Linsen, Kranzgesimse) mit Granitgewändern an den segmentbogenförmig geschlossenen Rechteckbogenfenstern.

Einrichtung und Ausstattung: Spätbarocker Hauptaltar, Holz marmoriert, mit von sechs tiefgestaffelten Säulen bestimmten Aufbau und zentralem Ölgemälde "hl. Laurentius", 1859, weiß-gold gefaßten lebensgroßen bewegten Assistenzfiguren der hl. Augustinus (links innen) und Johannes d. T. (außen) bzw. Norbert (rechts innen) und Sebastian, im Sprenggiebel Gottvater-Skulptur, darunter Hl.-Geist-Taube, seitlich je ein Engel; um 1760. Im Chorraum rechts barockisierte, polychromierte Statue des hl. Laurentius, 1956, links in der platzlgewölbten Seitenkapelle 1969 eingerichtete Wochentagskapelle mit gußeisernem Kruzifix (vorne) um 1900 und polychromierte Herz-Jesu-Statue (links), um 1900;

Volksaltar, kastenförmig (ehemalige Hauptaltar-Mensa). Am Scheidbogen links neugotischer achtseitiger Taufstein aus Granit mit kleinem Becken und Sockelinschrift: "Gewidmet von Pfarrer Adalbert Zwieb 1887", am Deckel Taufe-Christi-Skulptur, gegenüber kleine spätbarocke, polychromierte, reizvolle Statue "hl. Maria mit Kind", Mitte 18.Jahrhundert. Schräggestellter zierlicher Seitenaltar, Holz marmoriert, mit flacher Wandretabel, gegenüber entsprechende Altarkomposition, ebenfalls mit reichem Goldzierat und Bild: "hl. Josef mit Jesukind", am Giebel "IHS"-Monogramm, beide Bilder von "Jacob Zeiler fec. 1738", am Hauptaltar und den Seitenaltären schöne vergoldete hochbarocke Leuchter; Rokoko-Kanzel, Holz marmoriert, mit applizierten vergoldeten Blatt- und Rocailleranken, vierseitiger Brüstung, am Deckel polychromierte Frauenfigur und zwei Engel mit den Attributen für die drei christlichen Tugenden, auf den Platzlgewölben qaualitätsvolle Fresken, dank der Restaurierung 1983, wieder in verhältnismäßig duftigen Rokoko-Farbtönen (von vorne): hl. Laurentius wird von den Engel in den Himmel getragen (am Scheidbogen Wappenkartusche mit Wappen des Stiftes Geras und des Abtes Paul Gratschmayr) - die vier Evangelisten und - darüber -- Lamm und Buch mit den sieben Siegeln - die vier lateinischen Kirchenlehrer (hl. Augustustinus, links, hl. Ambrosius, rechts, hl. Hieronymus und Papst Gregor d. Gr. in der Mitte) - König David (Selbstporträt des Künstlers?) und hl. Cäcilia; alle Fresken vom Troger-Schüler Johann Lukas Kracker, "1767" (dessen einziges Werk in Österrreich); 1909 restauriert.

Hl. Messen:
Sonntags-Vorabendmesse am Samstag um 19,30 Uhr und
Sonntagsmesse um 8,30 Uhr

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